12. September 2018

Pressemeldung

Pedilay Care und DIN setzen einen Produktstandard in der medizinischen Fußversorgung

Als eines von 14 Projekten hat die Pedilay Care GmbH den Ideenwettbewerb DIN-Connect 2018 gewonnen. Im Rahmen dieser Förderung erarbeitet das Start-Up gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN) eine DIN SPEC zur Definition von Anforderungen an Fußbinden in der medizinischen Fußbehandlung.

Mit dem Ideenwettbewerb DIN-Connect fördern DIN und DKE jährlich innovative Projektideen von Start-Ups und KMUs mit Potenzial zur Normung und Standardisierung. Der Wettbewerb des Jahres 2018 umfasste unter anderem die Themenschwerpunkte „ageing societies“ und „smart textiles“. Mit dem Konzept für eine neuartige hygienische Fußbinde in der medizinischen Fußpflege und -behandlung konnte sich das Team der Pedilay Care GmbH durchsetzen.

In Zusammenarbeit mit dem DIN und einem externen Fachgremium entsteht für diese Produktkategorie bis Ende 2018 eine DIN SPEC unter dem Titel Fußbinden in der hygienischen Fußpflege und der medizinischen Fußbehandlung zum einmaligen Gebrauch - Anforderungen und Prüfverfahren (DIN SPEC 13257).

Eine DIN SPEC stellt in der Normung den kürzesten Weg von Forschung und Entwicklung zum finalen Produkt dar. Die Zusammenarbeit mit dem renommierten Deutschen Institut für Normung garantiert eine große externe Akzeptanz der Spezifikation sowie internationale Publikation des finalen Standards. Eine DIN SPEC kann der erste Schritt in der Entwicklung einer DIN-Norm sein und dient nicht selten als Basis für ebendiese.

Die DIN SPEC wird Anforderungen an Fußbinden in der hygienischen Fußpflege und der medizinischen Fußbehandlung zum einmaligen Gebrauch festlegen und entsprechende Prüfverfahren für deren Einhaltung definieren.

Einer der wichtigsten Grundsätze der Pedilay Care GmbH ist die enge Verflechtung zwischen Produktentwicklung und Anwenderpraxis. Auch im Rahmen der DIN SPEC steht die Einbeziehung bereichsübergreifender Experten deshalb an zentraler Stelle. Das Fachgremium setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Prof. Dr. Sebastian Probst. Professor für Wundpflege an der Fachhochschule Westschweiz in Genf sowie Ratsmitglied der European Wound Management Association (EWMA) und Herausgeber des EWMA Journals.
Amrei Hohenwald. Podologin und Wundexpertin der Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) sowie Vorsitzende des Landesverbandes Berlin Brandenburg des Deutschen Verbandes für Podologie.
Hohenstein Institute. Das akkreditierte Prüflabor und Forschungsinstitut ist auf die Prüfung und Zertifizierung von Textilien spezialisiert. Aufgrund ihrer hohen Qualitätsstandards und Expertise gehören die Hohenstein Institute zu den international bedeutendsten und angesehensten Laboren.

Torben Brinkema
Ansprechpartner für die Presse