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Pedilay® med

Einfach. Schnell. Überzeugend.

So einfach und praktisch, als wäre es schon immer dagewesen. So neu und doch vertraut, als hätte es schon immer gefehlt: Pedilay® med, der gebrauchsfertige Fußverband.

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Einfach und schnell anzuziehen.
Für Fachpersonal und Patienten.

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Anwendungsbeispiele

Hier möchte Pedilay® med helfen

Diabetisches Fußsyndrom

Diabetisches Fußsyndrom

Kleinere Verletzungen und Druckstellen können bei Diabetikern zu einem diabetischen Fuß führen (z. B. durch einen zu fest gewickelten Verband, einschneidende Sockenbündchen, Pilzinfektionen, Schwielen) – und schlecht heilenden Wunden.

Bei zu später Diagnose oder unzureichender Behandlung können sich u. a. schwerwiegende Ulzera (Geschwüre) und Nekrosen bilden, Gelenke oder Knochen angegriffen werden (Charcot-Fuß). Auch die Gefahr für Druck- und Reibungsstellen ist erhöht. Viele Patienten mit fortgeschrittenem diabetischem Fußsyndrom erleben die Amputation der betroffenen Struktur als letzte mögliche Intervention.

Die Folgen des Diabetischen Fußes vermeiden

Ein Großteil der Ulzera wird durch ungeeignete Fußbekleidung (Druck, Reibung) verursacht. Patienten mit Diabetes mellitus sollten auf Fußbekleidung achten, die adäquat passt und mit nahtfreiem Material sanft und schützend auf der Haut aufliegt. Eine regelmäßige medizinische Fußpflege und die Behandlung von selbst kleinen Wunden sind ebenfalls wichtig.

Zahlen & Fakten

  • Bis zu 19 % der Diabetiker sind betroffen
  • 80–90 % der Fußulzerationen verursacht durch externe Traumata (z.B. schlechte Fußbekleidung)
  • 70 % aller Amputationen infolge von Diabetes
  1. Lawall, H.; Reike, H. (2009). Diabetisches Fußsyndrom: Der Internist 50(8), S. 936-944.
  2. Heller, T.; Blum, M; Spraul, M. et al. (2014): Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus: Prävalenzen in der Bundesrepublik Deutschland. Deutsche Medizinische Wochenschrift 193, S. 786–791.
  3. Morbach, S.; Müller, E.; Reike, H. et al. (2014): Experimental and Clinical Endocrinoloy & Diabetes 122, S. 416–424.
  4. Teichmann, J.; Sabo, D. (2009). Epidemiologie und Klassifikation des diabetischen Fußsyndroms. Der Orthopäde 38(12), S. 1139–1148
Wundverbände

Wundverbände

Neben einer primären Wundauflage, welche direkt die betroffene Hautstelle bedeckt, wird zum Schutz und zur Unterstützung zusätzlich ein Sekundärverband angebracht.

Ganz allgemein sind zur adäquaten Wundversorgung angemessene Hygienemaßnahmen wichtig. Der Expertenstandard empfiehlt außerdem die Wahl eines bequemen Materials, welches einfach zu handhaben ist, und keine negativen Auswirkungen auf den Alltag des Patienten hat. Geeignet sind reibungsarme Materialien, die die natürliche Schutzfunktion der Haut unterstützen und durch ausreichende Absorption des überschüssigen Exsudats unnötige Verbandswechsel vermeiden können.

Je nach Schweregrad der Wunde können mäßige bis starke Schmerzen, Juckreiz oder Schwellungen auftreten. Die häufigste Form von chronischen Wunden sind Dekubital-Ulzerationen (Geschwüre). Besonders bei chronischen Wunden ist das Infektionsrisiko hoch. Außerdem schränken sie aufgrund der langen Heilungsdauer die Lebensqualität der Patienten ein, bspw. aufgrund von Wundexsudation („Nässen“), Wundgeruch und Problemen bei der Wahl optimaler Versorgung.

Zahlen & Fakten

  • Chronische Wunden: ca. 4 Mio. Menschen in Deutschland
  • Chronischer Ulkus: ca. 650.000 Betroffene in Deutschland/Jahr
  • 50–70 % Ulzera-Patienten fühlen sich nicht angemessen versorgt (v. a. bzgl. Fußbekleidung)
  1. Arbeitskreis Krankenhaus- & Praxishygiene der AWMF. (2014): 029/042 S1-Leitlinie: Chronische und sekundär heilende Wunden – Hygieneanforderungen.
  2. Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (Hrsg.) (2015): Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Osnabrück.
Schutz der Primärlage

Schutz der Primärlage

In der Wundbehandlung wird zwischen Primär- und Sekundärlagen unterschieden. Primärverbände oder -auflagen sind dabei in direktem Kontakt zur Wunde, während sekundäre Verbände dazu dienen, die erste Lage zu schützen oder zu unterstützen.

Wann ist eine Sekundärlage notwendig?

Ein schützender Sekundärverband wird zumeist dann benötigt, wenn die Primärlage nicht selbst auf der zu behandelnden Stelle haftet. Kompressen, nicht haftende Auflagen oder Schäume können somit vor dem Verrutschen bewahrt werden. Auch bei selbsthaftenden Primärlagen empfehlen sich häufig Sekundärverbände, um ein ungewolltes Ablösen zu verhindern. Zusätzlich kann eine sekundäre Lage auch vor äußerer Kontamination oder Verunreinigung schützen oder unterstützend zur Primärauflage wirken, indem sie beispielsweise überschüssige Flüssigkeiten aufsaugt.

Welche Vorteile entstehen durch eine gute Sekundärlage?

Ein guter Schutz der primären Auflage kann helfen, die Tragedauer der Produkte zu erhöhen. Dadurch können unnötige Verbandswechsel vermieden werden, was sich wiederum positiv auf die Lebensqualität der Patienten auswirken kann. Auch bedeutet ein seltenerer Wechsel der Auflage eine Einsparung in den Versorgungskosten. Das Schützen der Wunde vor äußeren Einflüssen und Schmutz kann zudem zu einer guten Hygiene in der Versorgung beitragen.

  1. Cowan, T. (2017): The Wound Care Handbook 2017-2018. The comprehensive guide to product selection. London.
  2. Moon, K. (2013): Wound Care. Clinical Guidelines (Nursing).
    https://www.rch.org.au/rchcpg/hospital_clinical_guideline_index/Wound_care/#acute_management (Stand 31.07.2018)
  3. Boateng, J.S., Matthews, K.H., Stevens, H.N.E., Eccleston, G.M. (2008): Wound Healing Dressings and Drug Delivery Systems: A Review. Journal of Pharmaceutical Sciences 97(8), S. 2892–2923.
  4. Joy, H.; Blelby, A.; Searle, R. (2015): A collaborative project to enhance efficiency through dressing change practice. Journal of Wound Care 24(7), S. 312–317.
Neuropathie

Neuropathie

Neuropathie bezeichnet verschiedene Erkrankungen mit geschädigten Nerven. Am häufigsten ist die diabetische Neuropathie, als Folge des Diabetes mellitus. Symptome sind u. a. Schmerzen, Kribbeln, aber auch Sensibilitätsverlust, Lähmungserscheinungen oder Störungen des autonomen Nervensystems.

Ist die sensorische Wahrnehmung gestört, erkennen Patienten Verletzungen, Druckstellen u. a. nicht oder zu spät. Häufige Folgeerkrankungen sind Wunden, Ulzera (Geschwüre), Entzündungen oder Verformungen der knöchernen Strukturen durch Fehlbelastungen.

Die Folgen von Neuropathie vermeiden

Die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) empfiehlt eine regelmäßige Fußkontrolle und eine sorgfältige Fußpflege. Die Fußbekleidung sollte sich optimal an den Fuß/an Deformitäten anpassen, faltenfrei und ohne Druckstellen sein. Ist der Fuß nur eingeschränkt beweglich, sollte sie sich einfach an- und ausziehen lassen.

Zahlen & Fakten

  • ca. 4,6 Mio. erwachsene Diabetiker in Deutschland
  • Bei mehr als jedem 4. Patient in der Pflege
  • 20 % aller Diabetiker erleiden eine Neuropathie
  • ca. 5 % aller behandelten Personen in Pflegeeinrichtungen
  1. Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (2011): Nationale VersorgungsLeitlinie. Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter (5). Berlin.
  2. Dahmen, R.; Haspels, R.; Koomen, B; Hoeksma, A.F. (2001): Therapeutic Footwear for the Neuropathic Foot. An algorithm. Diabetes Care 24(4), S. 705–709.
  3. Robert-Koch-Institut (Hrsg.) (2015): Gesundheit in Deutschland, Berlin.
  4. Heller, T.; Blum, M; Spraul, M. et al. (2014): Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus: Prävalenzen in der Bundesrepublik Deutschland. Deutsche Medizinische Wochenschrift 193, S. 786–791.
  5. Bansal, V.; Kalita, J.; Misra, U.K. (2006): Diabetic Neuropathy. Postgraduate Medical Journal 82, S. 95–100.
  6. Deutsche Diabetes-Union (Hrsg.) (2008.): Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2008. Mainz.
  7. Heller, T.; Blum, M; Spraul, M. et al. (2014): Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus: Prävalenzen in der Bundesrepublik Deutschland. Deutsche Medizinische Wochenschrift 193, S. 786–791.
Gereizte oder sensible Haut

Gereizte oder sensible Haut

Ist die Haut bereits vorbelastet oder gereizt, reagiert sie oft schmerzhaft und hochsensibel auf externe Einflüsse und ist so anfälliger für Einrisse, Hämatome und Wunden.

Die Folgen gereizter/sensibler Haut vermeiden

Eine schonende und sanfte Versorgung ist in diesem Fall besonders wichtig. Externe Reize wie z.B. Druck oder irritierende Substanzen können durch eine sorgfältige Auswahl der verwendeten Materialien reduziert werden. Es empfiehlt sich eine reibungs- und kompressionsarme Versorgung, ebenso wie die Wahl biokompatibler Produkte ohne Schad- und Zusatzstoffe.

  1. AWMF (2008): Leitlinie Neurodermitis. Entwicklungsstufe: S2k (Registernummer: 013-027). Hannover.
  2. Kaya, G.; Saurat, J.-H. (2010): Dermatoporosis: A new concept in skin aging. European Geriatric Medicine 1, S. 216–219.
  3. Robert-Koch-Institut (Hrsg.) (2015). Gesundheit in Deutschland. Berlin.
  4. Farage, M.A.; Katsarou, A.; Maibach, H.I. (2006): Sensory, clinical and physiological factors in sensitive skin: a review. Contact Dermatitis 55(1), S. 1–14.
  5. Mengeaud, V.; Dautezac-Vieu, C; Josse, G. et al. (2012): Prevalence of dermatoporosis in elderly French hospital in-patients: a cross-sectional study. British Journal of Dermatology 166(2), S. 443–443.
Deformationen

Deformationen

Veränderungen der Füße in Form und Größe, wie z. B. Klumpfuß, Hallux valgus oder Amputationen können die medizinische Behandlung erschweren. Ungeeignete Fußversorgung kann hierbei aufgrund von Druck oder Reibung oftmals zu Schwielen bis hin zu offenen Wunden und Ulzera (Geschwüre) führen.

Die Folgen atypischer Fußformen vermeiden

Generell sollte darauf geachtet werden, dass der Fuß nicht eingeengt oder gequetscht wird, gleichzeitig aber gut und sanft geschützt ist. Zu hohe Spannungen sollten ebenso vermieden werden wie Falten durch überschüssiges Material. Auch durch eine Reduktion der Reibungs- und Scherkräfte gegenüber der Haut können Irritationen oder Wunden vermieden werden.

  1. Lawall, H.; Reike, H. (2009): Diabetisches Fußsyndrom: Der Internist 50(8), S. 936–944.
  2. Teichmann, J.; Sabo, D. (2009): Epidemiologie und Klassifikation des diabetischen Fußsyndroms. Der Orthopäde 38(12), S. 1139–1148.
  3. Donatelli, R. (1987): Abnormal Biomechanics of the Foot and Ankle. The Journal of Orthopaedic and Sports Physical Therapy 9(1), S. 11–16.
  4. Fleischner, G. (2003). Podologische Orthopädie. München.
  5. Dahmen, R.; Haspels, R.; Koomen, B; Hoeksma, A.F. (2001): Therapeutic Footwear for the Neuropathic Foot. An algorithm. Diabetes Care 24(4), S. 705–709.

Bestellinformationen

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  • erstattungsfähig als Verbandmittel
  • Packungsinhalt: 30 Stück
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    • L für Schuhgröße 41-46 PZN 15562583


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